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Hörstress

- Stress durch Hören

Hören kann Stress verursachen. Setzen wir uns ständig einem hohen Lärmpegel aus, erzeugt das eine hohe Belastung für unseren gesamten Körper. Dies kann im weiteren Verlauf sogar zu Erkrankungen führen, wie z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Magengeschwüre.
Lärm kann aber auch das Gehör selbst schädigen. Die daraus oder aus anderen Gründen einsetzende Hörminderung kann wiederum Stress verursachen. Denn nun gelangen nicht mehr alle Töne in das Gehirn zum Hörfilter, es wird immer weniger gehört. Immer häufiger muss die betroffene Person nachfragen, immer genauer hinhören, um etwas zu verstehen. Das ist anstrengend und bedeutet Stress.

Umfrage des terzo-Institut zeigt:
Permanente Geräuschkulisse sorgt für Erschöpfung

Lärm (17,3 Prozent) und permanente Umgebungsgeräusche (29,8 Prozent) sind die häufigsten Ursachen für Ermüdung im Beruf, das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die Ende 2017 / Anfang 2018 im Auftrag des terzo-Institut für angewandte Gehörforschung Stuttgart durchgeführt wurde. Allerdings sehen die Befragten ein erschöpftes Gehör eher selten als Grund für die eigene Müdigkeit und Ausgelaugtheit am Abend. Die Hälfte aller Deutschen führt Ermüdung im Alltag auf Stress im Beruf zurück, knapp 10 Prozent geben Stress in der Freizeit als Ursache an, nur etwa 20 Prozent nennen laute oder ständige Umgebungsgeräusche.
Dabei liegt dort viel häufiger der Auslöser. Denn das Gehör kann durch die Reizüberflutung im Alltag erschöpfen. Das liegt vor allem daran, dass die Verarbeitung der Hörinformation unser Gehirn beansprucht. Funktioniert das Gehör nicht mehr richtig, erhöht sich die Anstrengung für das Gehirn enorm.

Hörstress ist an sich bekannt, aber die meisten halten sich nicht für betroffen

Die Umfrage zeigt, dass den Deutschen Hörstress durchaus bekannt ist. Darunter wird Anstrengung und Ermüdung als Folge davon verstanden, dass das Gehör Geräusche nicht mehr richtig verarbeitet. Die Gründe sind jedoch zu wenig bekannt: Dass hierfür auch ein vermindertes Hörvermögen verantwortlich sein kann, glauben nur 5,9 Prozent aller Umfrageteilnehmer. Mehr als ein Drittel aller Befragten sind der Meinung, dass Stress im Alltag der Hauptfaktor ist, während für 28,3 Prozent zu viele Umgebungsgeräusche ausschlaggebend sind.

Und obwohl zwei Drittel aller Deutschen davon ausgehen, dass eine eingeschränkte Hörfähigkeit müde macht, führen sie ihre eigene Erschöpfung bzw. Müdigkeit nicht darauf zurück. „Das liegt wahrscheinlich daran, dass Hörminderung gesellschaftlich immer noch sehr mit einem körperlichen Abbau im Alter verbunden und stigmatisiert wird“, erläutert Dr. rer. nat. Juliane Dettling-Papargyris, Leiterin des terzo-Instituts für angewandte Gehörforschung: „Unser Gehör ist ein ebenso wichtiger Sinn wie das Sehen. Genauso, wie wir auf unser Sehvermögen und unsere körperliche Fitness achten müssen, stellt auch unser Gehör einen enorm wichtigen Aspekt für Gesundheit und Wohlbefinden dar.“

Ermüdung und Erschöpfung muss daher nicht immer ein Indiz für zu viel Alltagsstress sein, sondern kann auch eine Hörminderung als Ursache haben. Für diejenigen, die sich unsicher sind, ob sie selbst oder Personen in ihrem Umfeld betroffen sind, kann ein kostenloser Hörtest Klarheit bringen. Diese sind sowohl beim eigenen HNO-Arzt als auch beispielsweise in einem der zahlreichen terzo-Zentren möglich.

Folgeerkrankungen aufgrund von Hörminderung

Aufgrund der Hörminderung findet eine soziale Isolation statt. Durch die Anstrengungen ziehen sich Betroffene häufig zurück, um wieder Kräfte zu sammeln. Sie können somit weniger am aktiven Leben teilhaben. Je nach Personentyp ist dies äußerst unangenehm und kann zu weiteren Erkrankungen führen, bis hin zum Burnout.
Um etwas dagegen zu tun, müssen die Geräusche verstärkt werden, weshalb Hörgeräte notwendig werden. Diese bewirken, dass alle Töne wieder in die Hörverarbeitung geleitet werden. Dort befindet sich der Hörfilter, der dafür zuständig ist, wichtige von unwichtigen Geräuschen zu trennen.

Den Hörfilter regenerieren für besseres Hören

Doch hat eine Hörminderung eingesetzt, wird der Hörfilter durch die fehlenden Hörinformationen weniger genutzt und kann häufig nicht mehr korrekt seine Aufgabe ausführen. Der Hörfilter ist untrainiert. Gelangen die durch das Hörgerät verstärkten Töne nun zu ihm, kann er mit der Geräuschflut nicht mehr umgehen und leitet alle Töne weiter. Es entsteht Lärm und erzeugt somit wiederum Stress. Meistens werden dadurch die Hörgeräte wieder abgelegt.
Um dies zu vermeiden und den Hörfilter wieder zu trainieren, wurde die terzo®Gehörtherapie entwickelt. Hierbei gelingt es Betroffenen durch spezielle Übungen nach und nach wieder wichtige von unwichtigen Geräuschen zu trennen. Infolgedessen kann wieder Gesprächen gefolgt und aktiv an diesen teilgenommen werden. Der Stress wird reduziert, was zu neuer Lebensfreude führt.
Bereits nach 2 Wochen ist eine deutliche Verbesserung der Hörleistung nicht nur messbar, sondern auch spürbar. Probieren Sie es aus!

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